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Copyright Text und Bilder: Anke Junginger

Geschichte der Engel

Aus dem Reich der Engel

 

Engelbild Erzengel Michael IEngel schenken uns Kraft und Zuversicht.

Sie sind immer in unserer Nähe und sie unterstützen uns, wenn wir sie um Hilfe bitten. Sie schenken uns Schutz, Hoffnung, Heilung und Trost - Engel strahlen Liebe und Harmonie aus. Auch wenn wir sie nicht immer sehen können, so spüren wir Ihre Ausstrahlung und erkennen Ihre Gegenwart durch Zeichen – allerdings müssen wir dafür offen sein und bereit, auch das wahrzunehmen, was nicht immer für das Auge sichtbar ist.

Engel sind Boten, sie vermitteln zwischen dem Göttlichen und den Menschen. Lassen wir uns auf die Begegnung mit den Engeln ein, so erfahren wir Führung und die Unterstützung des Himmels!

Und, die Engel sind frei von Raum und Zeit – das bedeutet, dass sie uns immer und überall zur Seite stehen. Wie kann man sich das vorstellen? Nun, die Engel besitzen eine eigene Kraft und Ausstrahlung, wo immer wir sie rufen und um Hilfe bitten, ist diese Kraft spürbar.

Engel sind erfüllt von Liebe – Liebe ist ihre Natur und ihr Handeln entspringt der Liebe. So führt uns die Liebe auch zu ihnen. So lässt sich auch ein Gedicht von William Blake interpretieren: Die Engel fordern uns auf, es ihnen gleich zu tun:

 

„Der Engel, der über meine Geburt gewacht,
sprach „Kleines Wesen aus Freude und Fröhlichkeit,
ziehe in die Welt und liebe aus Dir selbst heraus.“

(Aus dem Englischen von William Blake, Übersetzung Anke Junginger)

 

Engel sind Wesen des Lichts – sie erleuchten die Dunkelheit, so übermittelte es schon Henry Wadsworth Longfellow in einem Gedicht:

 

„Ich bin der Engel der Sonne,
Meine flammenden Räder drehen sich seit jenem Tag,
als Gott der Herr mit mächtigem Atem sprach, zur Dunkelheit und zur Nacht:
Es werde Licht! Und es ward Licht.“

(Aus dem Englischen von Henry Wadsworth Longfellow, Übersetzung Anke Junginger)

 

Die Engel schenken Licht und sie wünschen sich, dass wir Menschen es ihnen gleichtun, auf die Weise, die uns entspricht oder wir die amerikanische Schriftstellerin Edith Wahrton einst schrieb: "Es gibt zwei Arten das Licht zu verbreiten, entweder als Kerze, oder als Spiegel, der das Licht reflektiert."

 

Sei ein Engel:
Greife nach den Sternen,
Lass Dein Licht erstrahlen,
Teile Deine Freude mit anderen,
Pflanze einen Garten für die Schmetterlinge,
Sage etwas Nettes zu Jemandem an jedem Tag,
Sei geduldig mit Jenen, die nicht so schnell fliegen wie Du,
Spreche zu den Pflanzen und helfe ihnen zu wachsen,
Sage immer die Wahrheit,
Hege gute Gedanken,
Und streue Sternenstaub, wo immer Du bist.

(Verfasser unbekannt aus dem Englischen, Übersetzung Anke Junginger)

 

Der Glaube an die Engel

Schon in der Bibel finden sich zahlreiche Hinweise auf die Engel. Das Alte und das Neue Testament kennt sie als Botschafter, als Mittler zwischen dem Göttlichen und den Menschen. So verkündet der Erzengel Gabriel Maria die bevorstehende Geburt Christi. In der Bibel werden allerdings nur die Erzengel Michael und Gabriel namentlich genannt, Raphael und Uriel werden in den Apokryphen erwähnt.

Während die guten Engel die Menschen beschützen und unterstützen wird aber auch auf die gefallenen Engel hingewiesen, die als "böse" gelten. Von Gott erschaffen, sind sie ihm jedoch untergeordnet und können keinen negativen Einfluss nehmen. Engel gelten als unsterblich, ihre Anzahl wird als sehr groß beschrieben. Die Bibel nennt keine genaue Zahl, aber es wird von einer unzählbaren Schar der Engel gesprochen.

500 nach Christus verfasste Dionysius Aeropagita eine christliche Geheimlehre, die sich mit Engelwesen befasst. Einen Höhepunkt fand der Glaube an die Engel im Mittelalter, als Thomas von Aquin die Summa Theologica verfasste. Während des viktorianischen Zeitalters und des I. Weltkrieges verstärkte sich der Glaube an Engel, aber allgemein wurde ihnen in den letzten beiden Jahrhunderten weniger Aufmerksamkeit zuteil. Wer weiß heute schon, dass der September allgemein als Engelmonat gilt und dass am 29. September der Gedenktag der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael gefeiert wird? Ludwig der Fromme führte das Michaels Fest 813 ein und legte den Gedenktag auf den Herbstbeginn. Seit 1969 werden auch Gabriel und Raphael eingeschlossen. Unseren Schutzengeln ist ebenfalls ein eigener Tag gewidmet und so wird am 2. Oktober das Schutzengelfest gefeiert.

Auch im Koran ist von den Engeln die Rede. Erzengel Gabriel verkündet als "Jibril" Mohammed den Koran. Mohammed war von der Existenz der Engel überzeugt und im Koran finden sich Beschreibungen zu ihrer Erscheinungsform, ihren Aufgaben und ihrem Wirken.

Im Judentum zählen die Engel ebenso zu einem festen Bestandteil des Glaubens. Die Engelgeschichten des Alten Testaments zählen dazu, sowie die Auffassung nach Philo von Alexandrien, dass sich Gottes Gegenwart den Menschen in der Erscheinungsform der Engel zeigt. Es existieren Erzählungen über Engel in der Thora und viel Wissen über die Engel floss, ähnlich wie beim Christentum, aus nicht biblischen Quellen ein. Dazu zählen zum Beispiel die apokalyptischen Schriften, die einen Teil der prophetischen Texte darstellen. Diese Aufzeichnungen stammen aus der Zeit um 586 bis 538 vor Christus. Auch in der Kabbala des Mittelalters begegnen wir den Engeln als Beschützer und Nothelfer.

Der Glaube an die Engel ist schon in den alten Büchern zu finden und damals wie heute, sind sie die Wächter, die immer zur Stelle sind. Sie sehen alles, sie wissen alles und sie begleiten die Menschen ein Leben lang und noch darüber hinaus. Engel in der altchristlichen Tradition.

Was können wir aus diesen historischen Zeugnissen über das Wesen und Wirken der Engel entnehmen? Hier finden wir den Beweis für die Existenz der Engel. Seit Anbeginn der Menschheit begleiten uns die Engel und dies ist in unzähligen Schriften festgehalten. Damals war man sich noch sicher und zweifelte weniger. Man achtete mehr auf die innere Stimme. Die Existenz der Engel wurde nicht in Frage gestellt und „Der Christ wusste, dass er mit tausend Fäden seines Daseins an den Beistand der Engel geknüpft sei; sie bewirkten nicht nur Sonnenschein und Regen, sie waren ihm nah in Not und Trübsal, sie standen ihm zur Seite auf dem Sterbebette, sie trugen seine Seele zum Himmel, sie legten sein Gebet vor Gottes Thron und thaten Fürbitte für den Sünder, sie halfen ihm im Kampfe um sein Seelenheil, sie rangen mit ihm und für ihn gegen die Dämonen.“ (Die Engel in der altchristlichen Kunst, Georg Stuhlfaut, Freiburg i. B., 1897, S. 43-44.

 

 

Weiterführende Informationen:

www.heiligenlexikon.de Das Heilgeheimnis der Engel, Doreen Virtue, Wilhelm Heyne Verlag, München, 2001. Engel begleiten uns, Petra Schneider und G. Pieroth, Windpferd, Aitrang, 2002. Wie im Himmel so auf Erden, Alexa Kriele, Kailash, 2005. Das große Buch der Engel, Jeanne Ruland, Schirner Verlag, Darmstadt, 2003. Kleines Lexikon der Engel, Von Ariel bis Zebaoth, Heinrich Krauss, Becksche Reihe, München, 2004.

 

 

 

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